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1938 gründete Franz Kammerer
einen kleinen Heimgewerbebetrieb. Es wurden in der Hauptsache Bestandteile
für die heimische Uhrenindustrie gefertigt.
Der Zweite Weltkrieg brachte die gesamte
Herstellung zum Stillstand. Nach 1946 konnte die Fabrikation wieder
aufgenommen werden.
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Von der Uhrenherstellung
über die Fertigung von Fassondrehteilen kam man 1963 zur
Trapezgewindespindel und den dazu gehörenden Muttern. Mit diesem Schritt
begab man sich auf ein Gebiet, das viel Geduld, Kenntnisse und Präzision
verlangte.
Nach dem allzu frühen Tod des
Firmengründers 1967 führten seine Frau und die Söhne Klaus und Wolfgang
die Entwicklung
des Betriebes bis zur heutigen Präzisionsherstellung von
Trapezgewinde-Spindeln, Kreuzroll-Spindeln sowie den dazugehörenden Muttern
und Buchsen weiter.
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Die Lieferung von
Spitzenqualität führte in Folge zu einer raschen Ausweitung des
Geschäftes und damit zu einer Ausdehnung der Produktionskapazitäten. Die
zur Verfügung stehende Betriebsfläche wurde zu klein.
1970 war man nach dem Kauf einer modernen
Gewindeschälmaschine gezwungen, in gemietete Räume umzuziehen.
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Immer öfter wurden längere
und stärkere Gewindespindeln verlangt, so dass man sich mit dem Bau einer
neuen Produktionsstätte befasste. 1977 war es dann soweit. In Triberg bot
sich ein geeigneter Bauplatz an, und bereits 1978 konnte man das
fertiggestellte Fabrikgebäude beziehen.
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Die außerordentlich positive
Entwicklung in den letzten Jahren machte es notwendig, weitere
Kapazitäten und neue räumliche Dimensionen zu erschließen. 1990 konnte
in den Hallen eines ehemaligen anderen Gewerbebetriebes im benachbarten
St. Georgen zusätzliche Fertigungsfläche angemietet und zum
größten Teil mit neuen Maschinen eingerichtet werden. Schon damals war
absehbar, dass auch die jetzige Gesamtproduktionsfläche nicht ausreichen
wird. Der Anbau einer zusätzlichen Produktionsfläche in Triberg wurde
Ende 1995 fertiggestellt. Durch Maßnahmen konnten die ausgelagerten
Produktionen wieder komplett nach Triberg geholt werden.
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Kammerer hat in den letzten
Jahren außerdem erhebliche Investitionen getätigt, um mit modernsten,
weit in die Zukunft weisenden Fertigungsprozessen die qualitative Spitze
dessen anbieten zu können, was technologisch zur Zeit möglich ist. Das
Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen technologischen
Vorsprung noch weiter auszubauen.
Visionen von Gestern werden in unseren
Tagen immer schneller zu konkreten Wirklichkeiten. Um der stetigen
Entwicklung der Firma auch in Zukunft Rechnung zu tragen ist es notwendig
die Produktions- und Verwaltungsflächen auf insgesamt 5500 qm zu
vergrößern. Diese Erweiterung lässt sich am bisherigen Firmensitz nicht
realisieren.
Trotz der Verbundenheit mit dem Standort Triberg, bleibt einzig die
Möglichkeit auf eigenem Grundstück, im Gewerbegebiet in
Hornberg-Niederwasser zu bauen.
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Nicht nur die
Produkte einer Firma sind Garant für das Bestehen, sondern ebenso das
Know how und die Fähigkeiten sich dem Markt und den Kundenwünschen von
Morgen anzupassen. Dafür ist Kammerer Gewindetechnik jetzt bestens
gerüstet und vorbereitet. Die Produktion auf einer Ebene optimiert die
Abläufe und steigert die Produktivität. Das neue Firmengebäude
ermöglicht der Verwaltung Verbesserungen in der Logistik.
Der heutige Betrieb, der nach dem
altersbedingten Ausscheiden von Klaus Kammerer nun von Wolfgang Kammerer,
Peter Kammerer und Achim Kammerer geführt wird, zählt mit seinen ca. 100
Mitarbeitern zu den gefragtesten Spezialherstellern von
Trapezgewindetrieben, Schnecken und Schneckenwellen, Kreuzrollspindeln und
Kugelgewindetrieben.
Auftraggeber sind Firmen aus dem
Werkzeugmaschinenbau, dem allgemeinen Maschinenbau, der Feinwerktechnik,
Hersteller von Handhabungsautomaten und Teleskopspindeln, die
Flugzeugindustrie, Automobilindustrie, Medizintechnik, Hersteller von
Robotern und noch andere Industriezweige. Besonders erfreulich ist, dass
sich das Unternehmen mittlerweile auch auf dem internationalen Markt einen
Namen geschaffen hat.
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